Erfahrungen mit Praktikawelten von Florian - Freiwilligenarbeit Südafrika
Florian war einen Monat im Addo-Nationalpark in Südafrika tätig:
„Ich freute mich auf einen Monat im Nationalpark, also in der Wildnis. Über die tatsächlichen Aufgaben machte ich mir nicht groß Gedanken, ich wünschte mir vor allem, den Park nicht als Tourist zu sehen, mit meiner Arbeit etwas sinnvolles beisteuern zu können und den Kontakt zu den Leuten zu haben, die dort arbeiten und wohnen.
Alles in allem hatte ich einen super Monat. Wir konnten immer mithelfen, auch wenn ungewöhnliche Dinge passierten, und wir sahen den Nationalpark wirklich von einer anderen Seite.
Aufgrund der sprachlichen Differenzen (nur wenige der Einheimischen sprachen gutes Englisch, die Muttersprache ist meist Xhosa) war es am Anfang ziemlich schwierig sich zu integrieren. Nach etwa einer Woche war ich aber vollkommen akzeptiert und wir hatten während der Arbeit immer eine lustige Zeit. In der Freizeit konnten wir leider nicht oft etwas mit den Einheimischen unternehmen, da die meisten außerhalb des Parks wohnten und wir kein Auto zur Verfügung hatten. Trotzdem war es interessant, ihre Kultur und Bräuche und Lebensarten kennen zu lernen, vor allem da während der Arbeit in Afrika nicht wirklich arbeiten heißen muss und man immer Zeit hat, um miteinander zu reden.
Abends konnten wir zwar nur etwas unternehmen, d.h. weggehen (es gab eine Bar in der Nähe), wenn wir jemanden finden konnten, der ein Auto hatte. Wenn man sich anstrengt, findet man aber oft genug jemanden. Wir unternahmen jedes Wochenende an einem Tag einen Ausflug (entweder in die Stadt oder zu anderen Sehenswürdigkeiten). Mit ein bisschen Engagement hat man also spannende Wochenenden!
Bei Problemen (ich musste den Aufenthalt verschieben) fand ich immer sofort eine Ansprechperson, alles wurde einwandfrei organisiert und klappte perfekt. Vor allem E-Mails wurden sehr schnell bearbeitet und auch übers Telefon klappte alles.
Mein Fazit: Ich hatte die Chance, Südafrika und einen Nationalpark von einer Seite zu sehen, wie es als Tourist absolut unmöglich ist!“
Der Aufenthalt wurde organisiert durch Praktikawelten, dem Anbieter von Freiwilligenarbeit.
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