Erfahrungen mit Praktikawelten von Christine – Freiwilligenarbeit in Ghana

Posted on Mai 18th, 2010 in Erfahrungsberichte by Julia

Christine F. hat zwei Monate Freiwilligenarbeit im Sozialwesen in Ghana geleistet. Hier ist ihr Erfahrungsbericht:

„Mit diesem Auslandsaufenthalt wollte ich eine andere Welt kennenlernen und es war echt super, genau nach meinen Vorstellungen. Ich habe mit kleinen Kindern gearbeitet, also genau das, was ich wollte. Konnte in ihren Alltag eintauchen, als wäre ich einer von Ihnen. Die Kinder zeigten mir, was wirkliches Glück bedeutet und wie man sich mit kleinen Dingen im Leben zufrieden gibt. Genau das, was ich lernen wollte für mein weiteres Leben.

Praktikawelten war bei Fragen und Problemen immer sehr gut zu erreichen und die Koordinatoren vor Ort waren da und haben sich um einen gekümmert!

Mein Arbeitstag sah oft ähnlich aus. Ich stand um halb 7 auf. Fuhr um 8 mit dem Tro Tro zur Arbeit, wo ich dann um 9 ankam. Von 9 bis 10 begann die erster Unterrichtsstunde. In der wurde mal das Alphabet gelernt, mal Rechenaufgaben gelöst, oder einfach nur das Gedächtnis mit Gesang trainiert. Von 10 bis 11 war große Pause. In der Pause spielte ich mit den Kindern Gesangsspiele, Fußball oder unterhielt mich einfach nur mit Ihnen.

Von 11 bis 12 gab es die 2. Unterrichtsstunde, wo meistens Englisch geübt wurde. Um 12 habe ich mit den anderen Freiwilligen Essen bekommen, die Kinder haben in der Zeit die Hausaufgaben von der Tafel abgeschrieben. Um halb 1 haben sie dann selber gegessen. Danach folgte wieder eine Pause. Um 1 Uhr war mein Arbeitstag dann zu Ende.

Jeden Abend saßen wir im Haus zusammen und haben geredet, gelacht und getrommelt. Wir waren auf vielen Beach Partys (auch unter der Woche). Am Wochenende bin ich durch das ganze Land gereist oder habe mich am Strand entspannt - meistens aber auch beides zusammen.

Langweilig oder Einsam war ich nie!

Ich hab sehr viele Erfahrungen machen können. Sehr schöne, aber auch Emotional bedrückende. Schöne Erfahrungen waren die strahlenden Kinderaugen, die mich jeden Tag begleiteten. Oder auch die Offenheit, die sie mir entgegen brachten. Aber bedrückend war auch zu sehen, wie die Kinder von den Lehrern jeden Tag mit einem Bambusstock geschlagen wurden.

Meine Erfahrungen mit den Einheimischen waren sonst sehr gut. Ich habe sogar Einheimische Freunde gefunden. Die Menschen dort sind offen, liebherzig und sehr hilfsbereit. Aber teilweise war der Umgang auch anstrengend, weil man permanent angestarrt, angesprochen und auch sehr oft angebettelt wurde (dies ist natürlich verständlich).

Was war der lustigste/schönste Moment Deines Aufenthalts? (können auch mehrere gewesen sein!)

Es war einer der besten Entscheidungen, die ich in meinem Leben getroffen habe. Und ich werde auf jeden Fall nochmal in dieses Land reisen! Jeder Tag und Jeder Moment war besonders, aber am meisten hab ich die Momente genossen, bei denen ich z.B. morgens in die Strahlenden Kinderaugen geguckt hab, den Mont Gemi bezwungen hab und mit einem netten Jungen Mann am Strand unter Palmen und Sternen getanzt hab.

Mein Tipp an zukünftige Freiwillige: Seid einfach offen für Alles und genießt das Land!“

Wir freuen uns auch auf deinen Bericht – einfach per Email an info@freiwilligenarbeit-in-afrika.de senden!

Erfahrungen mit Praktikawelten von Raphael – Freiwilligenarbeit im Artenschutz in Südafrika

Posted on Mai 18th, 2010 in Erfahrungsberichte by Julia

Raphael M. hat einen Monat Freiwilligenarbeit im Bereich Artenschutz im Krüger Nationalpark in Südafrika geleistet. Hier ist sein Erfahrungsbericht:

“Vor meiner Reise hab ich erwartet während meines Aufenthalts viele Tiere in freier Wildbahn zu sehen und mit der Natur und den Menschen von Südafrika in Kontakt zu kommen. Das Projekt war genau nach meinen Vorstellungen.

Wir haben sehr viele Tiere gesehen und auch einiges über ihr Verhalten gelernt. Auch die Arbeiten (Insekten einsammeln, Straßen reparieren, Bäume von der Straße räumen) waren sehr spannend und haben Spaß gemacht.

Ich hab die Erfahrung gemacht, dass in Afrika alles ein wenig anders läuft als in Europa und man genug Geduld mitnehmen sollte. Was es bedeutet, komplett in der Natur zu sein ohne, Handyempfang und Strom. Dass wir bei weitem nicht zwingend am oberen Ende der Nahrungskette stehen. Dies wird einem klar, wenn man einen Löwen 5 Meter vom Auto entfernt hat und er einem in die Augen schaut…

Am lustigsten war die Begegnung mit einem kleinen Elefanten, der sich mit unserem LandRover anlegen wollte und sich bis auf wenige Meter an unser Auto herantraute.

So sah mein typischer Tagesablauf aus:

04:00 Aufstehen, duschen

05:00 Abfahr zu den Insektenfallen, Insekten aus den Fallen einsammeln, fotogarfieren, vermessen, bei Gelegenheit Tieren beobachten.

09:00 Rückkehr ins Camp, Frühstück, Insekten bestimmen 12:00 Mittagessen 14:00 Drive, Bäume von der Straße räumen, Büsche zurückschneiden, Tieren beobachten 16:00 Rückkehr ins Camp 17:30 Nightdrive, Tiere beobachten 19:00 Nachtessen 21:00 Schlafen gehen

Da wir uns in einem Camp in der Wildnis aufgehalten haben, gab es relativ wenig Möglichkeiten für anderweitige Aktivitäten in der Freizeit. Manchmal konnten wir zu einer benachbarten Lodge an den Pool fahren. Im Camp haben wir am Abend oft Kartenspiele gespielt oder uns Fotos vom Tag angeschaut.

Was die Betreuung anbelangt kann ich sagen, dass das Praktikawelten-Team mir die Unterlagen nach meiner Anmeldung echt schnell zugestellt hat und auf Emails immer rasch geantwortet hat. Die Leute vom Team vor Ort standen bei Fragen immer zur Verfügung und haben sich um unsere Anliegen gekümmert.

Es war definitiv eine gute Entscheidung einen Auslandsaufenthalt zu machen. Es

gibt einem die Möglichkeit, gewissen Dinge einmal aus einem ganz anderen

Blickwinkel zu sehen.

Hier noch ein paar Tipps:

- Nehmt während der Regenzeit unbedingt eine Regenhose und eine gute

Regenjacke mit!

- Auch wenn Sommer ist kann es sehr kalt werden. Ein guter Pullover ist ein Muss.”

Wir freuen uns auch auf deinen Bericht – einfach per Email an info@freiwilligenarbeit-in-afrika.de senden!

Erfahrungen mit Praktikawelten von Julia – Freiwilligenarbeit in Ghana

Posted on Mai 18th, 2010 in Erfahrungsberichte by Julia

Julia K. hat einen Monat Freiwilligenarbeit in Ghana geleistet. Hier ist ihr Erfahrungsbericht:

„Vor meinem Abflug hatte ich mir vorgenommen offen zu sein und nicht zu viel zu erwarten um nicht enttäuscht zu sein.

Der Aufenthalt war sehr schön, aber anders, als ich dachte. Ich bin mit keiner großartigen Erwartung in das Projekt gegangen, war aber überrascht wie gleichgültig den Betreuerinnen die Kinder waren. Dies hat mich enttäuscht. Gleichzeitig fand ich es eine unglaubliche Erfahrung zu sehen wie begeistert die Kinder bei der Sache waren und wie sie sich über uns gefreut haben und wie offen sie uns gegenüber waren.

Mein Tag begann früh um 7 Uhr aufstehen, um 8 Uhr ging es ins Projekt. Gegen 9.30 waren ich und eine weitere Freiwillige im Projekt, der Verkehr morgens war wirklich extrem. Bis zum Mittagessen der Kinder haben wir gespielt, gerechnet und uns einfach mit ihnen beschäftigt. Um die Mittagszeit war uns Tag im Projekt vorbei und wir fuhren ins Haus zurück. Von dort haben wir uns dann am Nachmittag auf den Weg gemacht, Accra zu erkunden. In meiner Freizeit sind wir gereist und haben Ghana auf eigene Faust entdeckt.

Die Erfahrungen die ich im Zusammenleben mit den Einheimischen gemacht habe sind, dass man offen sein muss. Sie waren sehr freundlich und haben sich sehr gefreut, wenn man auf sie zu gegangen ist.

Ein schöner Augenblick war im Projekt, als die Kinder nach dem Wochenende auf mich zu gelaufen kamen und sich so gefreut haben, dass ich wieder da bin.

Ein weiterer schöner Augenblick war, als ich mit anderen Freiwilligen auf einem Fischerboot über den Voltasee fuhr. Die Natur war unglaublich schön.

Die Informationen und Organisation von Praktikawelten fand ich gut. Besonders gefallen hat mir das Praktikawelten mit geholfen hat einen Flug zu finden.

Die Koordinatoren vom Team vor Ort waren jederzeit zu erreichen und haben sich sofort um unsere Probleme gekümmert.

Ich habe während meiner Zeit in Ghana, die Erfahrung gemacht, dass es nicht wichtig ist wie viel Geld man hat und wo man lebt. Es ist viel entscheidender den Tag zu nutzen und glücklich zu sein.

Ich muss sagen, dass die Entscheidung nach Ghana zu fahren die Richtige war. Die Zeit dort war die Beste die ich jemals hatte. Die Erfahrungen die ich dort gemacht habe werden mich immer begleiten und haben mich nach meinem Empfinden weiter gebracht.

Ich hoffe, dass ich mit den Menschen die ich dort getroffen habe in Kontakt bleibe.

Mein Tipp ist seit offen und geht ohne große Erwartungen nach Accra. Lernt die Menschen kennen und reist durch das Land. Genießt jeden Tag dort.“

Erfahrungen mit Praktikawelten von Anja-Lena - Freiwilligenarbeit und Journalismus Praktikum in Ghana

Posted on April 22nd, 2010 in Erfahrungsberichte by Julia

Erfahrungsbericht von Anja-Lena N., sie hat jeweils einen Monat im Bereich Sozialarbeit und Journalismus gearbeitet.

„Ich habe mich vor meinem Abflug natürlich über Ghana informiert, habe mir aber keine konkreten Vorstellungen gemacht, wie mein Aufenthalt in dem Land genau sein wird. Und das war gut so, denn es kommt ja immer anders als man denkt! Auch im Hinblick auf die Projekte habe ich mich überraschen lassen.

Meine Erwartung: Auf der einen Seite war es sehr schön, weil ich viele unterschiedliche Menschen kennengelernt habe. Auf der anderen Seite gab es aber auch einige negative Seiten an meinen Projekten. Die Leute sind einem nicht immer unvoreingenommen entgegen getreten, gerade bei meinem Journalismusprojekt, welches ich auch 2 Wochen früher abgebrochen habe, musste ich oft über Hitler und die reichen Deutschen diskutieren.

Ein typischer Tag sah in etwa so aus: Aufgestanden bin ich meist gegen sieben Uhr, auch wenn man oft schon früher wach war. Nach einem kurzen Frühstück ging es dann zum Kaneshi Market um mit dem Trotro zur Arbeit zu fahren. Die Projekte fingen um 9 Uhr an, um 15 Uhr war dann Feierabend. In dem Tagescenter habe ich mit den Kindern gespielt, mit ihnen gesungen und versucht, ihnen das Alphabet beizubringen. Das war oft schwierig, da meiner Meinung nach von den im Durchschnitt Zwei- bis Dreijährigen zu viel erwartet wurde und sie den Anforderungen, wie zum Beispiel lange still sitzen, nicht gerecht werden konnten. Auch das die Kinder von den Erziehern geschlagen wurden und sie oft fast schon gezwungen wurden, die großen Essensportionen aufzuessen, war oft schwer zu ertragen.

Um 15 Uhr ging es dann mit dem Trotro wieder nach Hause, die Fahrzeit betrug meistens ca. eine Stunde. Abends wurde dann lecker gekocht und auf der Terrasse geschwätzt.

Im Zusammenleben mit den Einheimischen habe ich sehr unterschiedliche und gegensätzliche Erfahrungen gemacht. Viele Ghanaer waren sehr freundlich und hilfsbereit und sehr an uns interessiert. Gerade mit den Nachbarn vom Praktikaweltenhaus kamen wir sehr gut zurecht. Ich habe aber auch die Erfahrung gemacht, dass wir wegen unserer Hautfarbe und Herkunft ganz offensichtlich diskriminiert wurden, zum Beispiel in einer Bank nicht bedient wurden und über eine Stunde warten mussten, obwohl der jeweilige Sachbearbeiter und Schalter frei war. Auf den Straßen wurden wir auch oft angesprochen und angefasst, was nicht immer nur freundlich gemeint war. Da ich mich mit den meisten Teilnehmern sehr gut verstanden habe, haben wir viel gemeinsam unternommen. Am Wochenende sind wir meistens an den Strand gefahren, abends haben wir immer zusammengesessen und uns unterhalten oder ausgegangen. Wir sind auch zusammen gereist, in den Mole National Park und in die Volta Region.

Die schönsten Momente waren am Strand Reggae zu tanzen, Elefanten im Mole Park zu sehen, im Meer zu schwimmen und mit den Nachbarskindern zu spielen.

Die Betreuung vom Team in Deutschland war super. Vor Ort wurde ich von Norbert und Belinda - unsere Koordinatoren von Haus 2 betreut. Norbert hat sich sehr gut um uns gekümmert. Er war immer erreichbar und hilfsbereit und hat auf uns aufgepasst.

Belinda war als Leiterin des Hauses nicht immer an unseren Problemen interessiert, daher war ich froh, dass Norbert da war.

Ich habe sehr viel Freude, Freundlichkeit und Fröhlichkeit erfahren, aber auch Diskriminierung, Armut und Ungerechtigkeit. Es war die beste Entscheidung nach Ghana zu gehen! Ich habe nicht nur viel über Land und Leute gelernt, sonder auch viel über mich selbst. Mir sind das Land und die Menschen richtig ans Herz gewachsen.

Mein Tipp an künftige Teilnehmer: Feel free, sei für alles offen und genieße die Zeit!“

Wir freuen uns auch auf deinen Bericht – einfach per Email an info@freiwilligenarbeit-in-afrika.de senden!

Erfahrungen mit Praktikawelten von Jasmin - Auslandspraktikum Hotellerie in Südafrika

Posted on Juni 2nd, 2009 in Allgemein, Erfahrungsberichte by Julia

Jasmin hat ein dreimonatiges Aullandspraktikum im Bereich Hotellerie in Südafrika absolviert. Hier kannst du ihren Erfahrungsbericht lesen:

“Ich habe mir vor meinem Abflug nicht so viele Erwartungen gemacht… habe einfach alles auf mich zukommen lassen und meine Wünsche wurden erfüllt! Ich war riesig aufgeregt, was mich alles erwartet. :-) Von meinem Projekt erhoffte ich mir, das ich nette Menschen kennenlerne und mein Zimmer in Ordnung ist.

Das Programm war super, genau nach meinen Vorstellungen!

Meine Chefs waren sehr nette und liebe Menschen. Sie haben uns vieles gezeigt und auch auf der Arbeit habe ich auch einiges dazugelernt. Die Zeit ging viel zu schnell vorbei und schneller wie ich denken konnte musste ich wieder nach Hause, wäre sehr gern länger geblieben.

Was toll war: Ich hatte nie einen Frühdienst!!!

Das Heißt mein Tag sah ca. so aus:

Ausschlafen dann Freizeit

Arbeit (12.30 bis ca. 22.00 oder 23.00 Uhr) aber auch immer meine Mittagspause und Abendessen gehabt) Freizeit

Ich habe an meinen freien Tagen die meiste Zeit am Swimming-Pool verbracht. Wir sind auch mit den Fahrrädern in den nächsten Ort (3km entfernt) gefahren. Haben die Farm erkundet oder wir haben die Umgebung gezeigt bekommen.

Ich habe mich vom ersten Moment an in Südafrika sehr wohl gefühlt!!! Die Einheimischen waren sehr nett und hilfsbereit. Auch manche waren neugierig und haben einen gefragt, wo man herkommt usw.

Am Anfang schüchtern, aber das hat sich mit der Zeit gelegt und die wurden immer offener. Nur gute Erfahrungen mit ihnen gemacht.

Jeder Moment in meinem Aufenthalt war sehr schön. Ein bestimmter fällt mir jetzt nicht ein…es war alles sehr, sehr gut und schön.

-habe viele nette Menschen kennengelernt -mein Englisch hat sich sehr verbessert -die Kultur von Südafrika kennengelernt und so manches Essen probiert -habe so manche neue Erfahrung mitgenommen, die ich in Deutschland nicht hätte machen können

Bei der Organisation von Praktikawelten habe ich gar nichts vermisst. Wenn man Fragen hatte, wurde man immer sehr freundlich beraten und es wurde sich gleich darum gekümmert. Die Organisation war sehr gut. Jederzeit gerne wieder!!!

Auch die Betreuung vor Ort war super. Sie haben mich immer alle zwei Wochen angerufen und gefragt, ob alles in Ordnung ist. Gleichzeitig haben sie auch immer mit meinen Chefs gesprochen. Ich konnte aber auch jederzeit im Büro anrufen, falls ich Probleme bekommen hätte. Auch die eine oder andere E-mail kam zwischendurch. Sehr gut!!!

Mein Aufenthalt hat mich weitergebracht. Beruflich, wie privat. Ich habe meine Entscheidung bis jetzt noch nicht bereut, dass ich gegangen bin.

Mein Tipp: Lasst alles auf euch zukommen und seid für alles offen, auch wenn es in mancher Situation schwer fällt!!!”

Organisation des Auslandspraktikums durch Praktikawelten

Erfahrungen von Amelie - Freiwilligenarbeit im Sozialwesen in Ghana

Posted on Juni 2nd, 2009 in Allgemein, Erfahrungsberichte by Julia

Amelie hat drei Monate Freiwilligenarbeit im Bereich Sozialarbeit in Ghana geleistet. Hier ist ihr Erfahrungsbericht:

“Vor meiner Abreise habe ich erwartet, dass ich mit Kindern arbeite und viele aufregende Dinge erlebe. Und der Auslandsaufenthalt war genau nach meinen Vorstellungen. Ich wurde sehr herzlich aufgenommen und konnte mich gut einbringen.

Ein “normaler” Arbeitstag in meinem Projekt beginnt um neun Uhr und endet um 14 Uhr. Zuerst begrüßen sich alle Kinder. Danach wird eine halbe Stunde frei gespielt. Nach dem freien Spielen werden Farben, Zahlen und Buchstaben gelehrt. Zur Frühstückspause um 10 Uhr dürfen die Kinder eigenes Frühstück mitbringen oder sie bekommen Snacks von der Schule. Nach dem Frühstück geht spielerisch der Unterricht weiter. Um 12 Uhr ist dann Mittagspause, diese verläuft ähnlich wie die Frühstückspause. Danach ist wieder freies Spielen bis die Kinder abgeholt werden.

Ich habe viele Erfahrungen über die ghanaische Kultur gesammelt. Ich habe gemerkt, dass es lohnt, sich auch über Kleinigkeiten zu freuen. Den Tag bewusster zu erleben und zu nutzen. Es macht keinen Unterschied ob man reiche oder arme Kinder glücklich macht, Kinder sind auf der ganzen Welt gleich.

Ich habe viele Einheimische kennengelernt und viel mit jenen unternommen. Meinetwegen hätte ich lieber mit den Einheimischen gelebt als mit den anderen Freiwilligen ;)

In meiner Freizeit bin ich viel gereist, abends ausgegangen oder habe mich einfach nur mit Freunden getroffen. Jeder Tag war lustig und schön. Jede Taxifahrt/TroTrofahrt wurde zum Erlebnis. Es gab keinen Tag an dem ich nichts erlebt habe.

Die Informationen und die Organisation von Praktikawelten fand ich sehr gut. Besonders gut hat mir gefallen, dass ich durchgehend das Gefühl hatte, gut aufgehoben zu sein. Ich habe mich nie alleine gefühlt und das hat mir ein Gefühl von Sicherheit gegeben.

Auch die Betreuung  durch das Team vor Ort war gut. Daniell hat sich sehr bemüht und hat einem zusätzlich das Gefühl gegeben, dass man im Notfall nicht alleine ist. Bei Problemen hat er sich sehr für die Lösung eingesetzt. Die Einführung durch das Team vor Ort war sehr interessant, spannend und gut.

Mein Aufenthalt hat mehr sehr weitergebracht, ich habe Werte und Interessen kennengelernt, auf die ich vorher keine Rücksicht genommen habe.

Mein Tipp an zukünftige Reisende: Einfach die Zeit zu genießen und nicht mit schlechter Laune verschwenden. Die Zeit in Ghana geht wahnsinnig schnell um…”

Es gibt noch viel Informationen über Freiwilligenarbeit in Ghana, die dir bei der Planung einer eigenen Reise helfen können.

Wir freuen uns auch auf deinen Bericht – einfach per Email an info@freiwilligenarbeit-in-afrika.de senden!

Erfahrungen mit Praktikawelten von Sophie - Freiwilligenarbeit Wildlife Südafrika

Posted on November 11th, 2008 in Allgemein, Erfahrungsberichte by Elisabeth

Sophie (18) hat für 4 Wochen Freiwilligenarbeit im Wildlife-Projekt im Addo Nationalpark in Südafrika geleistet:

„Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man in Afrika sehr geduldig sein muss. Denn morgens lassen einen die Leute sehr gerne ohne Informationen warten, und die Arbeitsweise ist auch sehr gemütlich. Ich habe aber auch gelernt, dass es gar nicht schwierig ist, einfach mal mit einem Haufen fremder Leute, die nicht mal deine Muttersprache sprechen, zusammenzuwohnen und so eine tolle Zeit zu haben. Wir hatten aber auch das Glück, dass wir uns alle gut verstanden und eine gute Organisation hatten. Und ich fand es auch einfach, eine Zeit lang auf Luxus zu verzichten und ziemlich abgeschieden von der Zivilisation zu leben.

Am schönsten fand ich eigentlich immer, wenn wir etwas Spezielles machen konnten, und dann auch noch alle Freiwilligen zusammen. Somit war einer der schönsten Tage jener, als wir mit dem Boot zur Vogelinsel fuhren. Wir mussten zwar schon um vier Uhr aufstehen und in der Kälte hinten auf dem Pick-up bis nach Port Elizabeth fahren, aber die Insel war wahnsinnig schön, ich habe noch nie so viele Vögel auf einmal gesehen, und die Pinguine sind auch total süss. Es windete an dem Tag ziemlich stark, somit hatte es hohe Wellen, und die Rückfahrt glich einer Achterbahn. Und das war auch sehr witzig, obwohl mir einmal ein bisschen übel wurde…“

Wie du sieht ist Freiwilligenarbeit Wildlife in Südafrika eine echt spannende Möglichkeit!

Erfahrungen von Joke - Freiwilligenarbeit Sozialarbeit in Ghana

Posted on November 11th, 2008 in Allgemein, Erfahrungsberichte by Elisabeth

Joke (22) hat Freiwilligenarbeit im Bereich Sozialarbeit in Ghana. Hier kannst du den Erfahrungsbericht lesen:

„Im Orphanage war es echt schön, weil die Kinder einfach toll waren. Ich war teilweise fasziniert und entzückt von ihnen und bin immer mit einem Lächeln auf den Lippen gegangen und mit weinenden Augen, als ich das letzte mal dort war…

Wir waren mind. jedes zweite Wochenende auf Reisen. In Ghana gibt es unglaublich vielseitige und schöne Dinge zu sehen und zu erleben, wir sind immer in einer Gruppe zwischen 2 und 7 Leuten losgezogen und hatten ne Menge Spaß dabei.

Abends haben wir entweder uns ausgeruht, weil der Tag so anstregend war, gelesen oder viel Tagebuch geschrieben, oder uns einfach mit nem Bier auf die Terrasse gesetzt und gequatscht. Genügend Leute waren ja immer da. Auch mind. zwei mal die Woche sind wir abends in die Stadt reingefahren um in eine Bar zu gehen oder zu feiern, etwas zusammen zu trinken und zu tanzen und neue Leute kennenlernen. Wir waren häufig mit unseren einheimischen Nachbarn unterwegs und haben dadurch weitere ghahaische Jugendliche kennengelernt und mit ihnen gefeiert. Das kann man in Ghana wirklich unerwartet sehr gut!
An freien Nachmittagen sind wir an den Strand gefahren oder auf den Markt gegangen, haben Souvenirs gekauft oder Wäsche gewaschen.“

Ghana bietet interessante Möglichkeiten im Bereich Freiwilligenarbeit Sozialarbeit!

Erfahrungen mit Praktikawelten aus Südafrika in Freiwilligenarbeit Sozialarbeit

Posted on November 11th, 2008 in Allgemein, Erfahrungsberichte by Elisabeth

Christiane (21) hat 12 Wochen Freiwilliganarbeit im Sozialwesen-Projekt in Südafrika geleistet. Hier ist ihr Erfahrungsbericht:

„Meine Erfahrungen, die ich gesammelt habe, waren eigentlich nur positiv. Es ist bewundernswert, wie glücklich Menschen sein können, die auf den ersten Blick nichts haben.
Sie haben auch auf den zweiten Blick nichts, zumindest nichts Materielles. Aber wie herzlich und freundlich sie sein können, davon können wir uns in Europa eine Scheibe abschneiden.
Sie reden über Familie, Freunde, über schöne Erfahrungen und wir in Deutschland erzählen uns gegenseitig, wie krank wir doch sind und wie wenig Geld wir haben.

Man kommt sehr schnell mit Leuten ins Gespräch und sie sind sehr hilfsbereit. Und wenn jemand einmal nicht weiter helfen kann, dann kennt dieser einen anderen, den er schnell anruft und der hilft dann eben weiter. Man muss sich an so viel Offenherzigkeit und Hilfsbereitschaft erst gewöhnen, aber es ist einfach großartig.

Mein Tagesablauf war wie folgt: wir hatten morgens um 9 Uhr ein Gruppenmeeting. Dort wurden aktuelle Themen und der Tagesablauf besprochen und man hat gemeinsam gebetet.
Danach haben wir uns die Spielsachen und das Unterrichtsmaterial zusammengestellt und sind in unsere Creche gegangen. Dort haben uns die Kinder bereits an der Haustüre stürmisch begrüßt. Wir haben mit ihnen das Alphabet, Zählen, die Wochentage,… gelernt.
Um 10.30 war Snack-Time. Nach dem Händewaschen und Beten bekamen die Kinder ihren Apfelschnitz, eine Scheibe Banane und etwas zu trinken.
Danach haben wir mit ihnen Lego, Puzzle oder irgendetwas anderes gespielt. Bei schönem Wetter waren wir auf einem kleinen Sandplatz in der Nähe des Hauses. Dort haben sie Sandburgen gebaut oder mit Bällen gespielt. Um 12 haben wir uns auf den Heimweg gemacht, da die Kleinen um diese Zeit Mittagessen bekommen und nach einer Geschichte Mittagsschlaf halten.

Die Kinder bringen einem bedingungsloses Vertrauen entgegen. Sie sind süchtig nach Umarmungen und Nähe. Sie rennen einen fast um, wenn man die Türe zur Creche öffnet und sitzen während der Spielzeit ständig auf unseren Beinen.
Und sie sind einfach glücklich zu machen. Ein Ball oder Legos, die sie in den 12 Wochen meines Aufenthalts fast täglich hatten. Sie haben jedes Mal, wenn wir die Lego-Box ausgeleert haben, wieder geschrien, als hätten sie sie noch nie gesehen.“

Spannende Erfahreungen kannst auch du machen bei Freiwilligenarbeit Sozialarbeit in Südafrika!

Wir freuen uns auch auf deinen Bericht – einfach per Email an info@freiwilligenarbeit-in-afrika.de senden!

Erfahrungen mit praktikawelten von Jakob - Freiwilligenarbeit Unterrichten Ghana

Posted on November 11th, 2008 in Allgemein, Erfahrungsberichte by Elisabeth

Jakob (20) hat 6 Wochen Freiwilligenarbeit im Projekt Unterrichten in Ghana. Hier kannst du seinen Erfahrungsbericht lesen:

„Ich war positiv überrascht, dass mir in meinem Projekt sehr viele Freiheiten gegeben wurden. Ich hatte kaum Vorgaben und diese dienten eher zur Orientierung. Folglich konnte ich den Unterricht nach meinen Vostellungen gestalten. Leider wurden mir zunächst nur ca. fünf Unterrichtsstunden pro Woche übergeben. Sofern man jedoch Interesse zeigt und mach mehr Stunden fragt, kann man bis zu vier Fächer unterrichten, so dass ich schließlich Deutsch, Mathematik, Englisch und Sport unterrichtet habe. Außerdem hatte ich die Möglichkeit den Kindergarten zu besuchen.

Um 6:30 wurde man bereits von Musik aus der Nachbarschaft geweckt =) Um 7:30 ging es zum Projekt. Ich hatte von einem Lehrer meinen Stundenplan erhalten. Von 8 bis 9 gab ich Deutschunterricht. Danach stand eine Stunde Mathematik auf dem Stundenplan. Danach hatte ich eine Stunde frei. Diese Zeit habe ich genutzt, um den Kindergarten der Schule zu besuchen. Anschließend Englischunterricht bei den Kleineren. Um 12 Uhr ging ich mit den Lehrern in ein Restaurant mit einheimischem Essen , danach hatte ich meistens noch eine Stunde. Wenn ich nicht mit den Kindern Fußball gespielt habe, war ich zwischen 1 und 2 wieder zuhause.

Unter der Woche haben wir die Nachmittage nach der Projektarbeit genutzt, um auf Märkte zu gehen, Sachen schneidern zu lassen, an die Strände zu fahren oder sich einfach auszuruhen.
Am Abend und an manchen Wochenenden sind wir in Clubs oder zu Strandparties gefahren.
Es gab sehr viel schöne Momente während meines Aufenthalts. Alleine schon der tägliche Weg zum Projekt war toll, da man bereits nach wenigen Tage Bekanntschaften mit den Einheimischen geschlossen hat und immer in ein nettes Gespräch verwickelt wurde. Dann waren z.B. die Tro-Tro-Fahrten immer unglaublich unterhaltsam. Während der Reisen hat man immer viel erlebt. Auch die Arbeit im Projekt war immer aufs Neue wunderschön. Man wurde bereits an dem Tor von den Schülern erwartet.“
Willst auch du deine Lehrkünste unter Beweis stellen? Dann probier dich aus in der Freiwilligenatbeit Unterrichten in Ghana!

Wir freuen uns auch auf deinen Bericht – einfach per Email an info@freiwilligenarbeit-in-afrika.de senden!

Nächste Seite »